Seit langer, langer Zeit, nämlich nunmehr schon seit über dreißig Jahren, ist Texas Hold’em beim live pokern und mittlerweile auch im online poker die weltweit beliebteste Pokervariante. Die klassische Stuktur mit Flop, Turn und River kennt dabei jeder, der schon mal die Pokernacht mit Stefan Raab im Fernsehen oder ein Turnier mitverfolgt hat. Auch beim live pokern wird fast nur Texas Hold’em gespielt und Casinos ebenso. Mittlerweile gibt es aber wieder Bewegung in der Thematik, denn eine neue Pokervariante kommt auf, die langsam aber sicher Texas Hold’em von seinem Thron zu verdrängen scheint: Das Omaha Hold’em! Omaha Hold’em Spielt man genauso wie Texas Hold’em, also auch mit Flop, Turn und River, allerdings bekommt man beim Omaha Hold’em vier statt zwei verdeckte Karten. Das erlaubt natürlich eine Unzahl an mehr strategischen und mathematischen Möglichkeiten und plötzlich sind zwei paar keine so gute Hand mehr! Stattdessen bekommt man viel öfter Straights, Flushes und Full Houses. Nicht zuletzt deswegen sit Omaha Hold’em so beliebt und deswegen stellen wir ihnen in diesem Artikel Omaha Hold’em vor. Zunächst also zum exemplarischen Ablauf einer Omaha Hold’em Hand.
Wie im Texas Hold’em setzen die beiden Spieler nach dem Dealer beim Omaha Hold’em den Big Blind und Small Blind. Dann teilt der Dealer im Omaha Hold’em jedem Spieler wie gesagt nicht zwei sondern vier Karten aus. Ab hier läuft bis zum Showdown alles genauso ab, wie beim Texas Hold em. Das heißt, es folgt nach dem Austeilen der Karten auch im Omaha Hold’em die erste Setzrunde. Dann werden die ersten drei Gemeinschaftskarten, der Flop, ausgeteilt und es wird die zweite Setzrunde im Omaha Hold’em gespielt. Hiernach kommt die vierte offene Karte, der Turn und eine weitere Setzrunde. Zuletzt kommt wie gehabt der River, also die letzte offene Karte und letzte Setzrunde. Danach kommt der Showdown.
Die Besonderheit am Showdown von Omaha Hold’em im Vergleich zu Texas Hold’em ist dabei, dass der Omaha Hold’em Spieler genau zwei seiner verdeckten und genau drei der Gemeinschaftskarten für seine Poker Hand verwenden muss. Das bedeutet, wenn er vier Karo auf der Hand hat und es liegen zwei Karo auf dem Tisch, hat er keinen Flush!
Achten sie beim Omaha Hold’em gut auf eine enge Startauswahl der Hände, die sie Spielen. Besonders gut sind hohe Paare und wenn sie je zwei Karten einer Farbe auf der Hand haben, da sie dann zwei Möglichkeiten auf einen Flush haben. Halten sie sich gut an diese Tipps und sie werden mit Omaha Hold’em bald viel Geld verdienen!

